Unsere Angebote für Schulklassen



Schulklassen können den vorbereiteten Raum in der Karlstrasse als Möglichkeit nutzen, sich einmal ganz anders zu erleben. Kreatives selbstbestimmtes Arbeiten kommt im Schulalltag oft zu kurz – bietet aber für alle Kinder ein breites Spektrum an neuen Erfahrungsmöglichkeiten mit vielen positiven Auswirkungen.
Notger Tilgner – Lehrer der Gerhart Hauptmann Schule formuliert es so:

„ Die Beobachtungsperspektive ändert sich und nimmt den kreativen Prozess in den Blick. Das Vertrauen in und das Wahrnehmen von vermeintlich „schwierigen“ Kindern nimmt zu, auch weil Stärken wahrgenommen wurden, die im Regelunterricht nicht zur Geltung kommen. Das Vertrauen und das Wahrnehmen aller Kinder verbessert sich. Bisher verborgene Bedürfnisse, Interessen und Talente werden sichtbar.“
Infos und Absprachen mit Heleana Jehle HeleanaJehle@web.de

Wir freuen uns sehr, dass Marie Martin als Gastdozentin bei uns Kurse für Schulklassen anbietet. Sie ist Schriftstellerin und Theaterpädagogin und ihre Kurse können sowohl an der Schule oder auch in der Kreativwerkstatt stattfinden.
Die Kurse eignen sich besonders für Projekttage und manche Kurse werden auch als Ferienworkshops in der Kreativwerkstatt angeboten.

Like a Rolling Stone - Workshop Gedichte Schreiben

Ab 12 Jahren
Lyrik-Workshop unter Einbeziehung von Songtexten und Gedichten großer LyrikerInnen
Wir hören verschiedene Meister des Songwriting an, beschäftigen uns mit den Texten und den darin enthaltenen Bildern und lesen ein paar Gedichte großer Lyriker und Lyrikerinnen. Mit Hilfe verschiedener Kreativtechniken wie Collage, Automatischem Schreiben, Zufallsprinzip, Inspiration durch Postkarten und Fotos und dem Kennenlernen verschiedener Stilmittel schreiben wir eigene Gedichte über Themen, die uns beschäftigen wie Identität, Zweifel, Zukunftssogen, Ängste, Melancholie, Familien, Liebe, Freundschaft.

Ich schenk dir einen Ton aus meinem Saxophon -Spaß mit Gedichten!

Ab 8 Jahren
Ein Workshop für Kinder zum Schreiben von Gedichten
Wir lesen gemeinsam ein paar Gedichte, bei denen auf witzige Art mit der Sprache gespielt wird. Abschließend schreiben wir selbst eigene Gedichte und lernen, was im Gedicht alles möglich ist. Wir schreiben über singende Fische, tanzende Häuser und blaue Hunde. Als Anregung dienen Postkarten, Farben und kleine Figuren.

Bierdeckelgeschichten – Prosaminiaturen

Ab 12 Jahren
Wir schreiben Kürzestgeschichten
Prosaminiaturen sind Kürzestgeschichten, die einen ganz eigenen Zauber haben. Große Autoren wie Franz Kafka oder Günter Eich haben sich dieser Form bedient. Viele Autoren haben dieser Gattung eigene Namen gegeben. Eich nannte sie „Maulwürfe“, der japanische Nobelpreisträger Kawabata nannte sie „Handtellergeschichten“, weil sie so kurz sind, dass sie in einen Handteller passen. Oder auf einen Bierdeckel. Wir schreiben eigene surreale kurze Geschichten, die so kurz sind, dass sie nur ein paar Sätze dauernd. Material findet man überall im Alltag, es braucht nur einen überraschenden Drehmoment.

Schreiben im Museum: Was die Bilder uns erzählen und wir ihnen.

Museumspädagogischer Workshop Ab 12 Jahren
Wir gehen gemeinsam ins Museum und nähern uns spielerisch den dort gezeigten Werken. Ohne kunsthistorischen Überbau und mit Übungen aus Theaterpädagogik und Kreativem Schreiben führen wir Interviews mit Vierecken, geben als fiktive Künstler Auskunft über unsere Skulpturen, denken uns Titel für Bilder aus und lassen Bildelemente in einen Dialog treten. So erfahren die Teilnehmer, was alles in einem Kunstwerk steckt, ohne dass man überhaupt etwas über das Bild wissen muss. Im Vordergrund stehen der Spaß an der Kreativität und der spielerische Umgang mit Kunst.

Weiterspielen! Theaterspiele und Improvisation Basisübungen aus der Theaterarbeit

Für jede Altersgruppe ab sechs Jahren, altersgemäß zugeschnitten
Mit Theaterspielen und kleinen Improvisationsübungen wird die Lust am Schauspiel geweckt. Freude am Ausdruck des Körpers und der Stimme, an Mimik und Gestik werden ebenso gefördert wie Sprachfähigkeit und Kreativität. Auch das Selbstbewusstsein wächst mit dem spielerischen Zusammensein auf der „Bühne“ – vor den Augen der anderen. Dabei geht es immer darum, den Zauber des Moments zu erleben – wenn sich plötzlich zwei Spieler treffen und zu Detektiven in einer spannenden Mission - und plötzlich steht der Schurke vor ihnen. Was passiert jetzt? Wer kann den blödesten Idiotentanz? Wie klingt es, wenn man an das Haus einer Hexe anklopft? Und wie, wenn man an das Haus eines Freundes anklopft? Theaterspielen sensibilisiert für die Zwischentöne, für die Ausdrucksmöglichkeiten, die in uns allen versteckt sind.



Marie Martin ist Schriftstellerin und Theaterpädagogin, für ihre Arbeit hat sie schon viele Preise und Stipendien erhalten. Sie lebt in Köln und bei Freiburg.